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Maxxicharge Rezension von Maik R.

Aktualisiert: 4. März

Erste Erfahrungen mit Maxxicharge System


Wir haben dem Tester verschiedene Fragen gestellt, welche er dann beantwortet hat.

Alle Inhalte in dieser Rezension wurden unverändert hochgeladen.

 

1.       Erster Eindruck vom Speicher, Verarbeitung, Aussehen, scheinbare Qualität?

 

Der erste Eindruck vom System ist gut. Es ist grundsätzlich ordentlich verarbeitet und sieht auch gut aus. Was mir aufgefallen war, war das die Anschlusskabel der Solarmodule am Speicher nicht richtig festgedreht waren, dies habe ich dann selbst festgedreht. Außerdem war es bei mir so, dass bei der CCU ein Kabel nicht angeschlossen war und deswegen die CCU kein W-Lan gefunden hatte. Hier möchte ich Herrn Sorge lobend erwähnen, der mit mir einen Videocall mit dem Entwickler organisiert hat, wo wir Samstagnachmittag das Problem gelöst haben. 


Kommentar von Maxxisun: Der Zusammenbau der Testgeräte erfolgte von Hand und ohne die standardisierten Verfahren. Insofern hatten wir bei einigen Testern qualitative Probleme, was sich in, beim Transport gelösten Kabeln oder z.b. schief sitzenden Displays, gezeigt hat. In der Massenproduktion werden andere Verfahren angewendet. Dabei sind alle kritischen Kabelverbindungen nicht nur verschraubt oder gelötet, sondern zusätzlich noch versiegelt.

 

2.       Zur CCU benötigen wir im Moment keine Einschätzung vom ersten Eindruck – Qualität usw., denn es sind noch nicht die Originalgeräte.

3.       Montage der Anlage, ist die Verkabelung einfach und verständlich?

 

Die Verkabelung ist verständlich und die reine Montage ist Plug and Play. Jedoch möchte ich auf zwei Dinge hinweisen. Ich benutze den Poweropti und für dessen Betrieb empfiehlt sich eine Steckdose im Sicherungskasten oder zu mindestens in der Nähe. Auch kann es nichts schaden, wenn der Maxxicharge und die CCU in der Nähe des Sicherungskastens stehen, zwecks eines gemeinsamen W-LANS. Hier empfiehlt sich je nach Bedingungen vor Ort (bei mir steht alles im Keller und der Router im Wohnzimmer) ein Powerlan Verbindung einzurichten, um so ein möglichst gutes WLAN-Netz zu haben.

 

4.       Inbetriebnahme der Anlage, es sind nur Prototypen (CCU, auch die Webseite wird später eine App sein) aber funktioniert es generell, machen die Speicher, was sie sollen, funktioniert die Nummernzuweisung.

 

Grundsätzlich machen alle Geräte, was sie sollen, und die Inbetriebnahme der Geräte war mit der Anleitung machbar. Ich habe jedoch im Nachhinein dem Poweropti eine andere IP-Adresse zugewiesen, was jetzt zu dem Problem führt, dass er sobald ich im WEB-Interface auf Konfigurieren gehe, er sich nochmal die Alte IP-Adresse des Poweropti zieht.

 

5.       Betrieb der Anlage (wir haben im Moment wenig Sonne, somit interessiert uns nicht der Ladestand der Batterien) Springt die Anlage von selbst an, wenn der Speicher etwa 3% Ladestand erreicht hat?

 

Die Anlage springt im Betrieb an, bei mir gibt es jedoch noch Probleme mit der Verbindung zwischen Poweropti und CCU. Hier ist es so, dass er teilweise die Verbindung zum Poweropti nicht findet und der Poweropti sich aufhängt. Dadurch hat er den Speicher schon bis 10 % geladen, bis er etwas abgegeben hat. Derzeit habe ich es übergangsweise mit einer schaltbaren Steckdose gelöst, die um 8 Uhr den Poweropti für eine Minute ausschaltet und Ihn anschließend automatisch wieder anschaltet. Seit dieser Lösung läuft das System, ohne mein zu tun.


Kommentar von Maxxisun: Etwaige Verbindungsprobleme mit den Smart Metern wurden durch eine optimierte Software behoben. Falls der Router neustarten sollte oder anderweitig keine Verbindung zum Smart Meter und der CCU aufbauen kann wird in Zukunft eine Grundlast eingespeist, sodass das System keine Überschüsse in das Netz einspeist.

 

6.       Schaltet sich die Anlage aus, wenn zu wenig Energie im System ist?

 

Ja die Anlage schaltet ab.


7.       Werden trotzdem noch Werte (PR - Zählerstand) in der Webseite angezeigt, also funktioniert die Kommunikation zwischen Anlage und Poweropti/Shelly und dem Netzwerk?

 

Die Werte werden trotzdem angezeigt.

 

8.       Berichten Sie über den allgemeinen Eindruck der Regelung.

 

Die Regelung ist grundsätzlich gut. Wo ich persönlich mir etwas anderes drunter vorgestellt habe, war, dass ich gedacht habe das System würde, wenn 100 Watt reinkommen und gebraucht werden, diese direkt an den Haushalt durchreichen. Dem ist aber nicht so, sondern es wird alles erstmal in den Speicher geschickt.


Kommentar von Maxxisun:

Zur Erklärung: Der Betaspeicher soll bei ca 2% Restladung nicht mehr in den Haushalt einspeisen. Die Restkapazität ist nötig, damit sicherheitshalber auch über mehrere Tage die Kommunikation mit der CCU aufrechterhalten werden kann (benötigt ca. 1 Watt pro Stunde). Wenn am kommenden Tag dann die ersten Erträge durch die Solaranlage produziert werden, dann wird die Batterie zunächst wieder auf die notwendigen 2% aufgeladen und erst danach die Einspeisung zum Haushalt freigegeben. Sobald also der Batterieladestand (SOC) 2% erreicht, wird auch direkt mit eingespeist.

Künftig wird auch diese Routine etwas anders geregelt werden. Da wir in Verbindung mit Solarertragsprognose wissen, ob zu einer späteren Tageszeit noch Solarstrom produziert wird, können wir darauf verzichten, zuerst den Speicher wieder auf 2 % zu bringen. Somit werden gleich die ersten Sonnenstrahlen durchgeleitet, sofern Strom im Haushalt benötigt wird.

 

9.       Regelt das System kurzfristig runter und hoch, folgt es dem Stromverbrauch?

 

Ja das System folgt dem Stromverbrauch.

 

10.   Haben Sie geringe Verzögerungszeiten? (Wir haben die Systeme so konfiguriert, dass ständig ein Netzbezug von 30 Watt angestrebt wird. Das bedeutet, dass Ihr System nicht versucht, auf 0 zu regeln, sondern auf 30 Watt. Hintergrund ist, dass ganz viele Geräte Mikroschwankungen haben – diese bemerken sie durch ständiges Schwanken der Leistung -und diese können technisch nicht im Millisekunden Bruchteil ausgeglichen werden. Um zu vermeiden, dass das System zu viel Energie ins Netz leitet, indem es ständig unter 0 Watt läuft, haben wir die 30 Watt Grenze eingestellt. Also Ihr System sollte im Optimalfall nur unter Null gehen und minimal einspeisen, wenn größere Verbraucher ausgeschaltet werden. Die 30 Watt grenze kann man später in der App haushaltsbezogen einstellen zwischen etwa 5 und 100 Watt.

 

Die Einspeisung ist bei null. In dem etwas mehr als einen Monat seit Inbetriebnahme habe ich bis jetzt eine Einspeisung von 470 Wh bei insgesamt eingespeisten oder produzierten 25 kwh gehabt.

 

11.   Versuchen sie ruhig mal einen Toaster, Haartrockner, Kaffeeautomaten oder einen Wasserkocher in Betrieb zu nehmen und kurz drauf wieder auszuschalten, das ganze mehrmals. Schauen Sie dabei auch mal direkt auf Ihren Zähler, damit Sie sehen, wie der Stromfluss sich nachregelt. Teilen sie uns Ihre Eindrücke mit.

 

Das ist in dem Webinterface gut zu sehen, dass sich dann so Wellenförmige Bewegungen bilden.

 

12.   Prüfen Sie, ob trotzdem noch Energie ins Netz abgegeben wird. Die Menge der abgegebenen Energie, die durch technisch bedingte Latenzzeiten bedingt ist sollte sich im Bereich von 0,00 bis maximal 0,2 kWh bewegen. Trifft das zu?  Je weniger ins Netz geht, umso besser.

 

Ja das trifft zu.

 

13.   Wenn Sie ein größeres Gerät ausschalten (Beispiel Wasserkocher mit 1000 Watt), dann geht Ihr Zähler kurzfristig ins Minus, das ist normal. Aber um wieviel, um die vollen 1000 Watt oder nur um einen Bruchteil davon, zum Beispiel 400 Watt?

 

Das ist lediglich ein Bruchteil davon. Die höchste Einspeisung lag mal bei ca. 350 W.

 

14.   Haben Sis stark intermittierende Geräte im Haushalt, die ständig im Sekundentakt hoch- und runterregeln?

 

Nein, mein Verbrauch ist tagsüber oft jenseits der 600 Watt, da wir eine Brauchwasserwärmepumpe haben, welche tagsüber oft mit 500 Watt läuft.

 

15.   Gibt es eventuell Verbesserungsvorschläge, dann können Sie uns diese gerne hier mitteilen.

 

Aus meiner Sicht wären eine Durchleitungsoption und bewusste Einspeisung im Sommer wünschenswert, welche man per App regeln kann. Das z.B. im Sommer die Module nicht zwingend runterregeln, wenn der Speicher voll ist und man den Strom ins Netz verkaufen kann. Dies wäre z.B. im Sommerurlaub praktisch oder halt im Hochsommer, wenn der 5 KW Speicher nach 2 oder 3 Std. Voll ist, weil man ja bis zu 3 Kilowattpeak anschließen kann.


Kommentar von Maxxisun: In Zukunft wird man zwischen Nulleinspeisung und Überschusseinspeisung entscheiden können.

 

Auch wäre aus meiner Sicht zu überlegen, ob man statt der WLAN-Antenne nicht zum Poweropti eine Kabelverbindung zur CCU schaffen könnte. Dies wäre insbesondere vor der Überlegung der Einführung der CCU Pro eine Überlegung.

 

Außerdem bleibt die Frage nach der Anmeldung der Anlage über die zukünftige 800 Watt-Grenze hinaus und das ganze ohne Umbau des Zählerschrankes.


Kommentar von Maxxisun: Wegen der nach wie vor ungeklärten Situation in Bezug auf das neue Solarpaket 1 haben wir vor einigen Tagen beschlossen, dass wir einen Anmeldeservice für unsere Kunden anbieten werden. Somit kann es egal sein, wann das Gesetz geändert wird und wie genau dann die Grenze Balkonkraftwerk oder PV Anlage aussieht. Falls es tatsächlich zu den Einschränkungen bei den PV Modulen (2000 Watt oder gar 960 Watt) kommen sollte, haben wir die passende Anmeldeform parat. Falls es als vollwertige Solaranlage gemeldet werden muss, werden wir den Anmeldeservice bereitstellen.



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2 commentaires


zu Punkt 15).


Das es in Zukunft einen Anmeldeservice über Maxxisun geben soll finde ich Klasse !😉

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Hallo,

danke für den Bericht.

@maxxisun: Punkt 8 ist sehr schlecht gelöst:

"... Dem ist aber nicht so, sondern es wird alles erstmal in den Speicher geschickt."


Das strapazier unnötig den Speicher und reduziert die Lebensdauer und erhöht Verluste.

Für den Preis erwarte ich einen Bypass, der intelligent angesteuert wird. Hoffe, da wurde vor der ersten Lieferung nachgebessert.


Gruß

Matthias


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