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Maxxicharge Rezension von Maik D.

Erste Erfahrungen mit Maxxicharge System

Wir haben dem Tester verschiedene Fragen gestellt. Das sind die Antworten darauf:

 

1.       Erster Eindruck vom Speicher, Verarbeitung, Aussehen, scheinbare Qualität?

Mein erster Eindruck war eine sehr positive Überraschung. Ich hatte zwar mit einem gut konstruierten Gerät gerechnet, aber nicht mit einem so wertigen, sehr stabilen und richtig gut verarbeiteten Speicher. Meine Emotionen waren ähnlich wie bei dem Auspacken eines neuen Iphone…


2.       Zur CCU benötigen wir im Moment keine Einschätzung vom ersten Eindruck – Qualität usw., denn es sind noch nicht die Originalgeräte.


3.       Montage der Anlage, ist die Verkabelung einfach und verständlich?

Ich hatte seit der Mitteilung, dass ich am Beta Test teilnehme einiges vorbereitet, die komplette Anlage mit Sicherungen und Verkabelungen hatte ich sozusagen in Wartestellung. Der Speicher und die CCU waren hier eigentlich mit dem geringsten Aufwand zu installieren. Ich musste nur noch die Y Kabel mit den MC4 Steckern und das Verbindungskabel des Speicher mit der CCU und diese mit dem Wechselrichter verbinden… und das war es auch schon. Bereits 15 Minuten nach der Anlieferung konnte ich meinen eigenen Solarstrom speichern und meinen eigenen Verbrauch auf ca. 30 Watt reduzieren. Zumindest für den Stromverbrauch bis 819 Watt. Mehr geht derzeit noch nicht, da die CCU nur max. 819 Watt ausgibt. Das soll aber zukünftig bis 1800 Watt möglich sein. Aufgrund der Shelly Daten wird kaum was ins öffentliche Netz eingespeist, nach dem Prinzip der Nulleinspeisung.


4.       Inbetriebnahme der Anlage, es sind nur Prototypen (CCU, auch die Webseite wird später eine App sein) aber funktioniert es generell, machen die Speicher, was sie sollen, funktioniert die Nummernzuweisung.

Die Inbetriebnahme war genau so einfach, den Rückwärtigen Schalter betätigen und das war es. Evtl. kann man in einer zukünftigen Anleitung die Nummernzuweisung klarer formulieren. Ich hatte hier am Anfang die Nummernzuweisung nicht gemacht, da ich es so verstanden hatte, dass bei Einsatz von nur einem Gerät keine Zuweisung erfolgen muss. Dem ist aber nicht so, inzwischen habe ich das gemacht. Der Speicher arbeitet für mein Verständnis hervorragend. Eingehender und ausgehender Strom funktioniert tadellos. Eingehender Strom wird dabei, sofern er nicht direkt benötigt wird, gespeichert. Wieviel benötigt wird, errechnet die Shelly und kommuniziert dies per WLAN mit der CCU.

 

5.       Betrieb der Anlage (wir haben im Moment wenig Sonne, somit interessiert uns nicht der Ladestand der Batterien) Springt die Anlage von selbst an, wenn der Speicher etwa 3% Ladestand erreicht hat?

Soweit ich das beurteilen kann, beginnt meine Anlage mit den ersten Lichtverhältnissen am Tag auch vor Sonnenaufgang und auch bei bewölkten Himmel. Sobald erzeugter Strom vorhanden ist, wird auch gespeichert oder nach Bedarf in den Haushalt geleitet. Auch unter 3 %.


6.       Schaltet sich die Anlage aus, wenn zu wenig Energie im System ist?

Die Anlage schaltet nicht komplett ab, sondern in eine Art Standby,  Daten sind immer  noch über das Display oder die Website abrufbar. Lediglich der Eingangsstrom steht dann auf 0


7.       Werden trotzdem noch Werte (PR - Zählerstand) in der Webseite angezeigt, also funktioniert die Kommunikation zwischen Anlage und Poweropti/Shelly und dem Netzwerk?

Ja, das läuft hervorragend.


8.       Berichten Sie über den allgemeinen Eindruck der Regelung.

Die Anlage versucht permanent auf 30 Watt verbrauch zu regeln. Dabei sind Schwankungen zu beobachten. Wenn man die Diagrammlinien glättet, kommt man aber ungefähr auf die 30 Watt. Das ist auch nachvollziehbar, denn beim Einschalten von z.B. der Kaffeemaschine geht der Verbrauch auf 1800 Watt hoch. Die Zeit bis der Shelly der CCU mitteilt, jetzt entsprechend Leistung zur Verfügung zu stellen, ist zwar sehr gering, aber sie ist vorhanden. Genauso umgekehrt…

Wenn die CCU noch die Info hat die Leistung bereitzustellen, die Kaffeemaschine aber abschaltet, vergeht wieder etwas Zeit bis die Shelly mit der CCU darauf reagiert.

In dieser Zeit und bei Summe der Geräte, die im Haus so ein und ausgeschaltet werden, würde durch die sogenannte Nachlaufzeit zu viel Strom verschenkt bzw. ins öffentliche Netz verschwinden. Bei der „Einmodulierung“ der Anlage auf 30 Watt, tendiert die Verschwendung gegen Null.

 

9.       Regelt das System kurzfristig runter und hoch, folgt es dem Stromverbrauch?

Ja, sehr gut, aber ich denke das die Zeitverzögerten Schwankungen durch entsprechende Software Entwicklung noch minimiert werden können. Manchmal sind Zeit Verzögerungen von mehreren Sekunden zu beobachten, ohne dass sich ein logischer Grund dafür darstellt.


10.   Haben Sie geringe Verzögerungszeiten? (Wir haben die Systeme so konfiguriert, dass ständig ein Netzbezug von 30 Watt angestrebt wird. Das bedeutet, dass Ihr System nicht versucht, auf 0 zu regeln, sondern auf 30 Watt. Hintergrund ist, dass ganz viele Geräte Microschwankungen haben – diese bemerken sie durch ständiges Schwanken der Leistung -und diese können technisch nicht im Millisekunden Bruchteil ausgeglichen werden. Um zu vermeiden, dass das System zu viel Energie ins Netz leitet, indem es ständig unter 0 sackt, haben wir die 30 Watt Grenze eingestellt. Also Ihr System sollte im Optimalfall nur unter Null gehen und minimal einspeisen, wenn größere Verbraucher ausgeschaltet werden. Die 30 Watt grenze kann man später in der App haushaltsbezogen einstellen zwischen etwa 5 und 100 Watt.

Von da, wo wir alle so herkommen, was Strombedarf, Stromleistung und deren Abdeckung angeht, sind die Verzögerungszeiten sehr gering. Ich sehe die Technik hier als Anfang einer Entwicklung, die bis dato nicht möglich war und ich bin gespannt, was sich hieraus entwickeln wird. Unser Ziel sollte sein, diese Verzögerungszeiten immer weiter zu verringern.


11.   Versuchen sie ruhig mal einen Toaster, Haartrockner, Kaffeeautomaten oder einen Wasserkocher in Betrieb zu nehmen und kurz drauf wieder auszuschalten, das ganze mehrmals. Schauen Sie dabei auch mal direkt auf Ihren Zähler, damit Sie sehen, wie der Stromfluss sich nachregelt. Teilen sie uns Ihre Eindrücke mit.

Wenn diese Geräte eingeschaltet werden, geht der Leistungsbedarf mehrere tausend Watt nach oben. Beim Ausschalten sind entsprechend Verzögerungen zu beobachten.


12.   Prüfen Sie, ob trotzdem noch Energie ins Netz abgegeben wird. Die Menge der abgegebenen Energie, die durch technisch bedingte Latenzzeiten bedingt ist sollte sich im Bereich von 0,00 bis maximal 0,2 kWh bewegen. Trifft das zu?  Je weniger ins Netz geht, umso besser.

Aus meiner Beobachtung heraus, würde ich sagen, dass es weniger als 200 Wh sind, die da noch ins Netz gehen. Ich kann hier jedoch nicht genau sagen wieviel das ist, weil ich auch nicht weiß, wie ich das messen könnte…?


13.   Wenn Sie ein größeres Gerät ausschalten (Beispiel Wasserkocher mit 1000 Watt), dann geht Ihr Zähler kurzfristig ins Minus, das ist normal. Aber um wieviel, um die vollen 1000 Watt oder nur um einen Bruchteil davon, zum Beispiel 400 Watt?

Ich habe das mit dem Wasserkocher ausprobiert. Mein Verbrauch geht nach ca. 1 Sekunde auf 2000 Watt. Nach dem Ausschalten war die Anzeige ganz kurz auf minus 400 Watt.


14.   Haben Sis stark intermittierende Geräte im Haushalt, die ständig im Sekundentakt hoch- und runterregeln?

Nein, nicht das ich wüsste.


15.   Gibt es eventuell Verbesserungsvorschläge, dann können Sie uns diese gerne hier mitteilen.

Am Gerät habe ich tatsächlich keine Vorschläge, außer dem Hinweis, dass das Verbindungskabel zwischen CCU und dem Speicher etwas sehr kurz ist, das könnte für individuelle Platzierungsoptionen etwas länger sein.

Ansonsten freue ich mich auf die endgültige CCU und die App. Ich hoffe dann da wieder entsprechende Feedbacks zu geben.

Weiterhin bin ich sehr gespannt auf die nächsten Entwicklungsschritte, was die Notfallstromversorgung betrifft oder die Möglichkeit ein E Auto hier mit einzubinden.

Da ich die Möglichkeit habe sowohl meine Solar- als auch die Speicheranlage weiter auszubauen, möchte ich auch in Zukunft den Weg mit Maxxisun gehen.

Dafür, dass ich anfangs sehr skeptisch war, gerade bei dem Kauf des Speichers und der evtl. Lieferung erst 8 Monate später, bin ich zu einem regelrechten Fan geworden. Die Art der Zusammenarbeit ist geprägt von Vertrauen, unkomplizierter Hilfe bei Bedarf und einer Offenheit, die ich bei vielen Firmen nicht kenne. Dies in Verbindung mit einem optisch sehr guten Gerät, dass auch technisch überzeugt. Ich kann nur sagen „Daumen hoch“ und weiter so.

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